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Erzeugung eines Feuers

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Diskussion über den Löschantrag
Hier der Grund, warum dieser Artikel konkret nicht den Qualitätsanforderungen entspricht:

Aus Was Library nicht ist: „Library ist keine Howto-Sammlung“. --Skriptor ✉ 20:10, 30. Sep 2004 (CEST)


Bei vielen Techniken der Feuerherstellung, wie z. B. beim Feuerhobeln, Feuerpflügen und Feuerpumpen wird mittels der Reibung von Holz auf Holz Wärme, und mit Geduld und Kenntnis Feuer erzeugt. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das Feuerbohren und das Feuersägen. Bei beiden Methoden wird ein hartes Holz auf einem weichen Holz gerieben. Man kann die Reibung erhöhen, indem man Sand auf die Reibfläche gibt. Der bei der Reibung entstehende Holzstaub glimmt und entzündet sich durch das Anblasen im dazu gelegtem Zunder. Aus der Glut kann durch gleichmäßiges Anblasen ein Feuer entfacht werden. Beginnt die Glut um sich zu greifen, kann man das Zunderbett aufnehmen und nach und nach mehr Zunder und feines Holz hinzu tun.Feuerbohren Das Feuerbohren ist die Technik der Feuerherstellung, die einem bildlich sofort vorschwebt wenn man sich das Feuermachen in freier Natur vorstellt. Ein Stab bzw. der Bohrer wird senkrecht auf einem Brettchen aufgestellt, und dann mit gleichmäßigen und rotierenden Bewegungen zwischen den Händen gedreht. Ein Bogen mit einer Schnur beschleunigt die Bohrbewegung des Bohrers jedoch um ein Vielfaches, eine einzelne Schnur kann mit gleicher Wirkungsweise anstatt dem Bogen benutzt werden. Da der Bohrer bei den Drehbewegungen schnell aus der Bohrung springt, sollte ein Holzstück vorbereitet werden, das als Druckstück auf das obere Ende des Bohrers gedrückt wird. Der Holzstaub der vom Bohrer abgerieben wird kann in einer Kerbe gesammelt werden. Sie wird vom Rand keilförmigins Brett eingesägt. Feuersägen Beim Feuersägen wird nicht ein Bohrer in der Unterlage gedreht, sondern ein zweites Holzstück in einer Spalte der Unterlage hin und her gezogen. Das obere Holzstück bzw. die Feuersäge ist keilförmig zugeschnitten und besteht, wie auch der Bohrer, aus weichem Holz. Es ist auch üblich statt gleich eines Holzstücks ca. einen Stab als Säge zu benutzen. Der Zunder wird in die Spalte in der Unterlage gelegt, da sich der heiße abgeriebene Holzkohlenstaub in der Rinne sammelt. Die Übung ist schwieriger als das Feuerbohren und darum wenig bekannt. Statt des längs liegenden Spalts kann man auch einen Querspalt anlegen. Diese Methode bezeichnet man auch Spaltsäge. Eine andere Weiterentwicklung ist die Rotangsäge. Sie funktioniert wie die Spaltsäge, ca. daß statt mit einem Stab/Holzkeil mit einer Schnur (Rotang oder Bogensehne) gerieben wird. Der Vorteil ist, daß diese wesentlich länger als der Stab sein kann. Andererseits muß sie stets mitgeführt werden. Sie wird meist als Armband oder (wie in Guinea) als Lendengurt getragen. Das Feuersägen wurde vor allem in Indonesien benutzt. Materialien Das Holz sollte stets trocken sein. Benutzt wird ein Brettchen aus Weichholz und ein Bohrer bzw. eine Feuersäge aus Hartholz. Das Ende des Bohrers sollte rund angeschnitzt werden.Als weiteres Element beim Feuerbohren ist der Bogen ein starres bogenartiges Holzstück oder eine Astgabel aus Hartholz. Die Enden werden eingekerbt. An einem Ende wird die Sehne fest gemacht, an dem anderen wird sie so befestigt daß sie hier neu gespannt werden kann. Bei der Wahl der Sehne sollte man auf eine möglichst reißfeste Rundschnur (Perlonschnüre sind nicht authentisch, aber ideal) zurück greifen. Da sie um den Bohrer herum gelegt wird, sollte sie nicht stramm sein. Sie kann später mit einem Finger der Bogenhand auf Spannung gehalten werden. Die Windungen der Schnur um den Stab sollten ausreichen um ihn fest zu halten, zu viele Windungen behindern jedoch die Bewegung. Um den Bohrer trotz der Rotation zu halten, wird ein Druckstück aus Hartholz angefertigt, daß mit der jeweils anderen Hand gehalten wird.Ins Brettchen undins Druckstück werden Vertiefungen geschnitzt in die der Bohrer passt. Der Zunder ist hochentzündliches feines Material das schnell Funken und Wärme in Glut umwandelt. Abstehende Feinsthaut an Birken kann benutzt werden, wie auch Holzwolle, abgestorbene Gräser oder Bast. Die erste Glut wird jedoch am besten von Fallschirmsamen aus Disteln aufgefangen, oder von Baumwollwatte, sowie von der inneren Schicht des Pilzschwammes, einem Baumpilz. Der Zunder liegt beim Feuerbohren in der Kerbe, beim Feuersägen in der Längsrille bereit. Damit er später aufgenommen werden kann, wird beim Feuerbohren ein Stück Rinde unter die Kerbe gelegt. Man erhält damit ein Zunderbett das später angeblasen wird.

Weichholz : Nadelhölzer wie Kiefer und Tanne, auch Pappel, Kastanie, Weide, Birke oder Linde Hartholz : Platane, Ulme, Robinie, Weißbuche, Eibe, Kornelkirsche, Buchsbaum, Haselnuss, Buche, Esche

Verbreitung von Feuersägen- und bohren Das Feuerbohren war in Polynesien, Indien, Australien, Feuerland und Alaska verbreitet, ebenso aber z.B. in dem alten Ägypten und anderswo. In der Gegenwart wenden die Menschen in einigen Kulturen noch heute überwiegend die alten Methoden zu dem Feuermachen an. Die Methode des Feuerbohrens ist über die ganze Welt verbreitet, von den afrikanischen Buschmännern und den Aboriginies in Australien bis hin zu den Indianern Nord- und Südamerikas. Die Aboriginies und viele Völker Neuguineas wenden das Feuersägen, in Form der Rotangsäge, an. Dabei werden getrocknete Pflanzensehnen (z.B. Rattan) zwischen einem Holzstück eingespannt und mit Muskelkraft so lange hin und er gerieben, bis die Temperatur des glimmenden Abriebes so hoch ist, dass trockenes Moos, Flechten oder ähnliches Feuer fangen kann. Ein geübter Einheimischer in Neuguinea benötigt für das Entfachen eines Feuers durchschnittlich 50 - 60 Sekunden. Eine Feuersäge besteht auch häufig aus zwei Bambusscheiten, von denen eins in Zunder gebettet wird, während das andere in sägender Bewegung in der Kerbe hin und her bewegt wird. Quellen: http://www.regp.de/artikel/feuerbor.html: http://www.pfadfinder-oth.de/Allgemeines/Daten_Berichte/Schriften/feuer/feuer.html#7: http://www.ijon.de/sonst/feuerg.html#saege: http://www.phyllodrom.de/neuguinea.online/frameindex.htm?/neuguinea.online/nahrung.htm: http://www.krebs-bammental.de/feuer/feuermachen.htm

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